"Ach, die blöden Franzosen" - Eine etwas andere Erfahrung

14April
2016

Profiter de la vie

Hallo ihr Lieben :)

Endlich hat der Frühling auch mal unseren Teil Frankreichs erreicht, zum Glück! Wir haben nicht weit von uns einen schönen Park, in dem wir ab und zu chillen und auch lernen. Zum Glück haben wir vor unserer Wohnung auch einen kleinen Hof, wo man sich zum Essen raussetzen kann und die Sonne genießen kann.

In der letzten Woche haben wir wieder viel gekocht mit den ganzen Erasmus Leuten. Diese International-Dinner sind wirklich interessant, um neue Gerichte aus aller Welt kennen zu lernen und zu probieren. Leva, meine französische Freundin, war auch dabei und ich hab mich sehr gefreut, sie mal wieder zu sehen. An Ostern sind wir fast alle hier in Troyes geblieben und haben zusammen gekocht und zusammen gesessen. Am Montag war hier auch Feiertag, aber irgendwie haben die Franzosen keinen Karfreitag, aber das war nicht schlimm, da wir Freitags eh frei hatten.

Zurzeit ist nicht wirklich viel zu tun in der Uni, wir haben letzte Woche noch zwei Klausuren geschrieben und langsam bin ich auch fertig mit allen Hausarbeiten. Dann wird es erst wieder zum Ende hin mehr, also Mitte und Ende Mai wird nochmal stressig, aber dann ist ja leider das Semester Anfang Juni schon wieder rum.. Deshalb haben wir jetzt auch eine Woche Ferien, in der ich nach Hause nach Deutschland gefahren bin. Da ich dieses Mal nicht mit dem Zug fahren wollte (Ich hatte letztes Mal auf der Heimfahrt ein kleines Unglück, die Kurzfassung ist, dass sich jemand auf den Gleisen umgebracht hatte und wir deshalb 4! Stunden später in Paris angekommen sind, ich den letzten Zug nach Troyes abends verpasst habe und ich dann am Bahnhof geschlafen habe und um 6 Uhr morgens mit dem ersten Zug fahren durfte, also ich bin einfach 10 Stunden später in Troyes angekommen als ursprünglich geplant), habe ich dieses mal die Möglichkeit der Mitfahrgelegenheit mit Blabla Car probiert. Das hat alles in allem wirklich super geklappt, ich bin über Reims gefahren und hatte dort ein paar Stunden Aufenthalt und habe mir die Stadt angeschaut. Reims ist ja sehr bekannt für seine Champagner Keller und die große und schöne Kathedrale und die Stadt hat wirklich sehr viel vom französischen Flair, wirklich schön. Von dort aus hat mich dann ein anderer Student mit nach Heidelberg genommen und von dort aus nochmal einer bis nach Heilbronn. Kann ich wirklich nur empfehlen und man lernt nette Leute kennen.

Zuhause genieße ich gerade die Zeit sehr, es ist immer schön wieder in der Heimat zu sein. Ich hab Lisa, meine beste Freundin von zu Hause, in Würzburg besucht wo sie BWL studiert. Die Stadt hat mir auch sehr gut gefallen, sehr altertümlich und wunderschöne Architektur. Sie hat mir auch ihre Hochschule gezeigt und wir waren zusammen in der Vorlesung. Ansonsten hab ich noch meine beiden Omas besucht, mich mit Freunden getroffen, natürlich auch bei den Eltern vorbeigeschaut und war noch mit André in seiner Hochschule in Künzelsau. Am Wochenende kommt Laura aus Frankfurt zu mir und wir gehen alle zusammen auf den Canstatter Wasen mit Andrés Kumpels. tongue-out

Bis bald, eure Liane

 

26Februar
2016

Ci et ca (Dies und Das)

Coucou,

So langsam hat sich der Uni-Alltag wieder eingeschlichen und wir sind wieder am Dossier schreiben, Präsentationen vorbereiten und nebenher natürlich am Bewerben für das Praktikum. Bisher gibts da noch nicht viel neues, da wir (für Franzosen) noch zu früh dran sind, aber ich habe schon mal anfangen, ein paar Firmen rauszusuchen und diese auch angefragt. Aber da wir uns ja erst auf August/September bewerben, sind die meisten Firmen noch gar nicht so weit, die suchen momentan erst Leute für April. In Deuschland eigentlich unvorstellbar, so kurzfristig sich auf ein Praktikum zu bewerben, wenn man sicher sein möchte, dass es klappt. Naja. 

Meine finnische Mitbewohnerin hat auch große Probleme sich an die Spontanität der Franzosen zu gewöhnen, sie schimpft fast jeden Tag darüber und beschwert sich. Aber das ist nun mal kulturelle Anpassung und irgendwie lernt man auch sehr viel dadurch, zum Beispiel dass trotzdem alles klappt auch wenn man die Dinge nicht zu 100 % durchplant. 

Heute in der Uni haben wir ein cooles Rollenspiel im Kurs International Human Ressource Management (Personalmanagement) gemacht und es ging um die Zusammenarbeit mit Leuten die aus unterschiedlichen Kulturen kommen. Es war wirklich interessant zu sehen, welche nonverbalen Kommunikationsunterschiede es doch gibt und wie unterschiedlich sie interpretiert werden. Dieser Kurs gefällt mir eh total gut, ich könnte mir gut vorstellen, später mal in diese Richtung mich zu spezialisieren. Auf jeden Fall war das Ziel der ganzen Sache, eine Brücke zu bauen und somit haben wir ein bisschen gebastelt, was auch mal wieder schön war, fast so wie im Kindergarten früher haha.

Sont dominiert wie gesagt der Alltag hier, wir gehn noch immer viel zum Sport, auf Partys und kochen viel. Letztens hat Julien sehr lecker für uns gekocht mit seinem Mitbewohner, der aus Taiwan kommt.

Ein paar neue Franzosen  haben wir auch wieder kennen gelernt, das eine Mädchen hat sogar ein Auto, was gar nicht schlecht ist, wenn man mal wieder mit dem großen Koffer unterwegs ist und einen Abholer vom Bahnhof braucht haha.

 

Morgen kommen Madeline und Laura uns besuchen, unsere zwei Freundinnen aus Frankfurt. Zum Glück ist die Prüfungsphase bei ihnen jetzt auch rum, sodass sie 6 Wochen Wintersemesterferien haben. 

Euch allen ein schönes Wochenende und genießt es :)

Bises, Liane 

15Februar
2016

London's calling

Hello from the other side :)

Heute melde ich mich mal etwas vom anderen Ufer von Frankreich. Yuliya, Michelle und ich waren die letzten 4 Tage in London und haben uns die Stadt angeschaut. Sehr beeindruckende Stadt mit allem drum und dran, und die Engländer sind ja so unglaublich "polite" haha das kennt man von Paris kaum. Wir sind Mittwoch Abend mit dem Bus nach London gefahren, haben ein günstiges Angebot gefunden, und dort haben wir bei einer Studentin übernachtet.

Am Besten hat mir so die Tower Bridge gefallen und auch das Themsenufer allgemein. Ganz bezaubernd auch die vielen Straßenmusiker, die im Gegensatz zu anderen Städten wirklich gute Musik machen! Einmal hat sogar eine kleine Rockband auf der Straße ihre Lieder gespielt haha. Vergibt der Stadt eine wirklich schöne Atmosphäre. Piccadilly Cirucus sah auch super aus mit den riesigen LED-Werbetafeln. Nur den Buckingham-Palast hatten wir uns etwas spektakulärer vorgestellt, also da ist doch der Reichstag in Berlin ein viel größeres und beeindruckenderes Gebäude. Wirklich lustig, wie die "Guards of the Queen" alle paar Minuten ihre eingeübgte Choregrafie vollziehen und ein paar Schritte hin und her patriolieren.

Bewegt haben wir uns immer mit den roten Doppeldecker Bussen, was noch recht "günstig" war. Eine (!) Fahrt mit der Metro kostet fast genauso viel wie ein ganzes Tagesticket mit dem Bus, weshalb die Wahl dann nicht so schwer fiel. Mit den Bussen kann man sich nämlich auch schön verfahren, wenn man in die falsche Richtung fährt haha. Als auf einmal das Licht im Bus ausging ist uns das doch dann recht komisch vorgekommen. Zum Glück hat Michelle noch rechtzeitig den Standort am Handy angemacht und wir haben gemerkt, dass wir falsch waren. Haha da sind wir einfach mal ein bisschen außerhalb von Londons mit dem Bus herumgefahren, ohne es zu merken. Naja so passieren wenigstens amüsante Sachen.

Also alles in allem war ich wirklich beeindruckt von London und vielleicht steht im Sommer nochmal ein Besuch dort an wenn alles schön blüht und man auch in die großen Parks gehen kann. Gestern, am Valentinstag, kamen wir dann schön übermüdet wieder in Paris um 7 Uhr morgens an, da wir über die Nacht mit dem Bus zurück gefahren sind. 

 Ganz unklischeehaft hatten wir am ersten Tag sogar strahlender Sonnenschein.

 Natürlich stande auch Fish&Chips auf dem Speiseplan, sehr lecker übrigens mit dem Essig über den Kartoffeln hehe.

Ein Besuch im British Museum lohnt sich auch wirklich sehr, zumal es für jeden umsonst ist.

 kleines Frankfurt 2.0 :)

 St.Paul's Cathedral 

Heute haben wir übrigens erfahren, dass wir wahrscheinlich schon Ende Mai (!) fertig sein werden mit der Uni hier. Das heisst, ich werde so langsam überlegen müssen, wie ich Anfang Juni umziehen werde nach Heilbronn. Michelle und ich haben uns überlegt, ein Auto von hier zu mieten und dann zusammen nach Deutschland zu fahren und uns somit die Kosten zu teilen. Das werden wir mal demnächst in Erfahrung bringen wie das alles funktioniert. Puuh, das geht wirklich alles so schnell vorbei, wenn ich daran denke, dass wir eigentlich nur noch so 3 volle Monate hier sein werden.. Früher hat sich ein Jahr Auslandsaufenthalt immer so ewig und unvorstellbar lange angehört, aber man merkt fast gar nicht, wie die Zeit verfliegt bis man dann auf einmal in der letzten Woche angekommen ist. 

Gerade bin ich auch dabei, meine Bewerbung zu schreiben. Naja wie man es nimmt, ich versuche es zumindest.. Aber es klappt eigentlich schon ganz gut auf Französisch. Und dann suche ich mir auch demnächst schon ein paar Arbeitgeber raus, um mein Praktikum dann August oder September anzufangen. Bin mal gespannt, wo es mich im Endeffekt hinverschlagen wird. 

Life goes on. Bisous,

Liane 

 

07Februar
2016

Je suis encore vivante :)

Salut d'un nouveau semestre!

Lange ists her, als ich meinen letzten Blogeintrag gemacht habe.. Leider ist die Schreib-Faulheit ein bisschen mit mir durchgegangen und zudem haben wir einiges zu tun gehabt gegen Ende des Jahres, sodass ich nicht wirklich dazu gekommen bin, hier weiterzuschreiben. Das wird jetzt geändert, versprochen :) 

Einiges ist passiert im letzten Semester, hier eine kleine Zusammenfassung, damit der Blogeintrag nicht allzu lange wird:

  • Ich hab ein paar Besuche bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe. Meine Freundin aus Frankfurt, Laura, war ein paar Tage zu Besuch. Danach noch ein Freund aus der schönen Heimat, Andre, dem ich ein bisschen Paris gezeigt habe. Im Oktober waren meine Tante samt Family zu Besuch, wir waren im Schloss Versaille und im Disneyland was uns allen wirklich gut gefallen hat! :) Man ist eben nie zu alt für so etwas hehe.
  • Wir haben gefühlt unendlich viele Prüfungen im November geschrieben, das war ja wikrlich schlimmer wie in der Schule.. In fast jedem Fach mussten wir eine Präsentation und eine Hausarbeit machen und dann am Ende natürlich eine Klausur schreiben, weshalb wir in der Zeit wirklich viel eingespannt waren
  • Im Dezember war ich für zwei Wochen zu Hause und in Frankfurt, was wirklich schön war wieder die gewohnten Sachen zu sehen und alle Freunde wieder zu treffen
  • Ärgerlicherweise mussten wir dann im Januar für 3 Tage nach Frankreich extra zurück fahren, um zwei Prüfungen zu schreiben. Noch ärgerlicher war dann, dass ich noch durch eine Prüfung durchgefallen bin und Ende Januar nochmal her fahren durfte.. Bisher haben wir immer noche keine Ergebnisse dafür, weshalb ich nicht mal sagen kann ob es dieses mal gut gelaufen ist oder nicht. Typisch Franzosen halt. 
  • Um die freie Zeit bis jetzt im Feburar zu nutzen (das neue Semester hat diesen Montag angefangen) war ich bisschen auf Reisen. Mit einem Freund der mit mir hier studiert haben wir eine kleine Rundreise ins kalte Littauen gestartet (-17 Grad, unvorstellbar kalt!), haben uns die Hauptstadt Vilnius angeschaut und sind dann noch über Warschau, Berlin und Frankfurt gefahren, wo wir jeweils immer zwei Tage unterwegs waren. Trotz der Kälte waren das wirklich beeindruckende Städte, von denen man so eine Schönheit gar nicht erwartet. Alles in allem war der Trip wirklich günstig, wir haben Airbnb gemacht und auch in Hostels geschlafen und uns mit Mitfahrgelegenheiten bewegt.
    Danach war ich noch, ziemlich spontan, mit Andre in Dubai. Wir haben ein günstiges Airbnb gefunden und sind somit ohne viel Geld auszugeben dort hingeflogen. Die Stadt hat uns richtig gut gefallen, wirklich beeindruckend mit den ganzen Wolkenkratzern und allgemein die Atmosphäre und Kultur sind beeindrucken und so komplett anderst wie man sie hier kennt. Zudem habe in der Dubai Mall meine ersten Ski Erfahrungen gemacht. Was eine Schande, mitten in der Wüste das erste Mal Ski zu fahren.. Aber es hat richtig viel Spaß gemacht und nach einiger Zeit auch wirklich gut geklappt! Naja,man ist ja schliesslich nur einmal im Leben Student hehe.
       
  • Im Januar sind dann auch meine beiden Collocs, Anna und Sophie, ausgezogen und zurück nach Deutschland und Österreich gefahren. Ich vermisse die beiden wirklich sehr, es war schon eine schöne Zeit in der WG und zum Glück bleiben auch unvergessliche Momente.

So, und seit Montag hat wie gesagt das neue Semester wieder angefangen. Wir haben im Vergleich zu letztem Semester zwei Kurse weniger, aber das ganze Dossier schreiben und Präsentationen halten bleibt uns leider nicht erspart.. Dafür sind meine zwei neuen Mitbewohnerinnen wirklich super nett. Laura kommt aus Finnland und Birte kommt zufälligerweise von der gleichen Universität wie Sophie im Hartz. Natürlich ist es komisch am Anfang, sich wieder auf neue Mitbewohner einzustellen, weil man selbst jetzt der "alte Hase" ist und sich schon auskennt, und die beiden das gleiche durchmachen wie man selbst vor einem halben Jahr. Aber alles in allem verstehen wir uns wirklich gut, kochen auch immer zusammen, da bin ich froh dass das wieder so ist wie in der alten WG. Ansonsten sind wieder viele Partys jetzt am Anfang wieder, bei denen man die neuen Erasmus Studenten alle kennen lernt und hoffentlich wieder eine gute Zeit mit ihnen erlebt.

Nächste Woche gehts mit Yuliya und Michelle, meinen beiden Freundinnen hier aus Frankfurt, für ein paar Tage nach London, noch die freien Tage nutzen die uns noch bleiben, bis der ganze Uni Stress dann wieder los geht. Da kommt dann auch versprochen wieder ein Eintrag! :)

Ich hoffe, euch geht es auch soweit gut und bis nächste Woche :)

Eure Liane

27Sept
2015

4ième

Coucou,

zum Glück war es diese Woche sehr gechillt mit der Uni, also wir hatten nur bis Dienstag Vorlesung. Deshalb haben Yuliya, Michelle und ich uns entschieden für die paar Tage bis zum Wochenende nach Dijon und nach Lyon zu fahren.
(Jetzt wo es noch bisschen ruhig ist, ohje nächste Woche schreiben wir schon unsere erste Klausur.. Mal sehen wie das wird.)

Also haben wir unsere Sachen gepackt und sind mit einer Mitfahrgelegenheit nach Dijon gefahren. Dort haben wir eine Nacht bei einer Frau geschlafen (über Airbnb, was bytheway wirklich super ist, man wohnt bei einer Person privat zu Hause, darf die Küche mitbenutzen und es ist wirklich günstig) und haben uns die Stadt angeschaut. Wir waren wirklich positiv überrascht, auf der einen Seite ist Dijon sehr modern und auf der anderen Seite sehr altertümlich, mit wirklich schönen Kathedralen usw.
 


 Hier gab es auch ähnlich wie in Paris einen kleinen Triumphbogen, sah wirklich schön aus :)

 

 

Auf der Suche nach der Eule.. Ja das war eine Herausforderung :D
Dijon hat eine kleine, ziemlich versteckte Eule, die Glück bringen soll, wenn man sie mit der linken Hand streichelt. Bis wir die gefunden haben, naja das war schon ein Hin und Her.. Überall gibt es auf der Straße so kleine Pfeile, die uns eig. zu der Eule führen sollten, aber irgendwie sind wir ständig daran vorbei gelaufen.. Durch Zufall haben wir sie dann endlich gefunden und waren etwas enttäuscht - Sieht eher aus wie ein kleines Huhn und ein Gesicht hat sie auch nicht mehr. Ganz davon abgesehen, wer desinfiziert diese kleine Skulptur eigentlich? Ach egal, hauptsache sie bringt Glück! :)

Echten Dijon-Senf haben wir auch gekauft. In dieser Moutarderie gibt es nichts anderes als Senf zu kaufen, in allen Sorten und Geschmacksrichtungen. 

Am Donnerstag Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg nach Lyon gemacht. Unser Fahrer war in unserem Alter und wir haben französische und deutsche Lieder auf der Fahrt gesungen.
Lyon hat mir persönlich richtig gut gefallen, die Stadt strahlt nur so von französischem Flair und uns wurde auch gesagt dass Lyon so das zweite Paris sein soll - nur besser :D

 

Die Flüsse Rhône und Saône durchqueren die Stadt, was der Stadt eine wirklich schöne Atmosphäre verleiht. Als wir unten am Ufer uns nach der Stadttour ausgeruht haben und in der Sonne gelegen sind, hat mich das so sehr an Frankfurt und das Mainufer erinnert. 
Abends haben wir uns erst mal ein Baguette gekauft und haben uns ans Ufer gesetzt, sehr französisch haha.

   Diese Kathedrale "thront" auf einem Berg über Lyon. Von hier hatte man einen wunderschönen Blick auf die gesamte Stadt. 

In Lyon hatten wir dieses Mal über Airbnb eine ganze Dachgeschoss-Wohnung für uns alleine, was echt super war. Wir konnten für uns kochen und haben niemanden gestört. 

Insgesamt hatten wir wirklich mega schöne Tage, das Wetter war super und wir haben die Zeit echt genossen. Lyon ist auf jeden Fall nochmal ein Besuch wert, ich war so begeistert davon.
Morgen ist dann auch mal wieder Uni angesagt.

Bis dann, 
Liane 

 

 

 

    

 

20Sept
2015

Zeit vergeht zu schnell

Halli Hallo,

die Zeit vergeht viel zu schnell.. Auf unserem Putzplan haben wir schon das 3 Häckchen gemacht, das heisst ab morgen beginnt die 4. Woche hier. 

Seit letzer Woche hat der erste Kurs in der Uni angefangen. Unser Prof ist zwar nicht gerade der Beste, aber das Fach ist total interessant (Corporate Culture Management). Man kommt auch ganz gut mit, bisher ist der Unterricht noch auf Englisch. Hier in Frankreich ist das etwas anders in der deutschen Uni, denn hier hat man ein Fach meistens den ganzen Tag und das dann auch mehrere Tage hintereinander, bis eine bestimmten Studenzahl erreicht ist und danach wird dann eine Prüfung geschrieben. Das heisst, es gibt keine gewisse Prüfungsphase am Ende des Semesters, sondern man schreibt unter dem Jahr Prüfungen, je nachem wann das Fach geendet hat.
Heute habe ich den ganzen Sonntag damit verbracht, eine 50 seitige englische Studie zu lesen.. Jetzt brauche ich nichts mehr für heute :D 

Letzte Woche waren wir zum Abschluss unseres Sprachkurses mit dem gesamten Kurs in einem kleinen, total süßen französischen Restaurant und haben zu Mittag gegessen. Ich habe Faux-filet francaise mit Kartoffeln gegessen und zum Nachtisch eine Variation aus Mousse au Chocolat, Espresso, einem kleinen französischen Kuchen usw gegessen. Das war wirklich sehr lecker. Zwar muss man sich erst mal dran gewöhnen, zum Mittag schon Rotwein zu trinken, aber mit etwas Übung klappt das sicher irgendwann haha.. 

Yuliya, Anna und ich gehen seit Neustem immer regelmäßig schwimmen in einem Hallenbad gleich in unserer Nähe. Das ist super um sich mal auszupowern und um auch fit zu bleiben, macht uns auch wirklich total Spaß. 50 Bahnen zu schwimmen klingt am Anfang echt leichter als gedacht.. Wenn man dann nicht noch klitschnass zu Hause ankommt, weil man von einem sehr häufig plötzlich auftretenden Platzregen auf dem Nachhauseweg überrascht wurde, dann ist das auch echt gut!  
Anna und ich fahren jetzt aber immer mim Fahrrad, dann dauert der Heimweg nicht so lange, auch wenn man Abends zum Beispiel unterwegs ist :) Ich habe eins für 40 Euro gefunden, sieht auch noch ganz gut aus und ist halt praktisch.

Ansonsten gibts eig bis jetzt nicht sehr viel Neues. Wir gehen regelmäßig mit den ganzen Erasmus Studenten abends in eine Bar oder auch öfters auf Hauspartys, was echt lustig ist mit so vielen Leuten. Dann wird immer ein großes Mischmasch aus Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch geredet, was wirklich amüsant ist :D

 Am 16.09 haben die Mexikaner ihren Independence Day gefeiert und jeder musste sich dafür die Mexikanische Flagge auf das Gesicht malen. Naja, was macht man nicht alles mit :) 

 
Am Samstag ging es noch nach Paris für nen kleinen Shopping-Ausflug mit Anna und Sophie. 

 

Bisous, Liane :)

 

09Sept
2015

3ième

Hallo meine Lieben,

da ich heute von einem meiner Kommilitonen angesprochen wurde, wann ich mich denn wieder melde, hier meine Antwort: Genau jeetzt. (Nein Vitali, fühl dich nicht angesprochen)

Vor ein paar Tagen habe ich auch endlich mein zweites Jahrzehnt begonnen, sprich meinen 20. Geburstag hier gefeiert. Ein bisschen war ich ja schon traurig, dass ich ihn nicht mit euch zu Hause feiern konnte.. Aber die Leute hier haben ihn mir zum Glück so angenehm wie möglich gemacht, darüber hab ich  mich wirklich sehr gefreut! Und natürlich über alle anderen Glückwünsche, die mich per Skype, Mail, Whatsapp, etc erreicht haben.
Eigentlich wollten wir bei mir mit ein paar Leuten am Abend zuvor bei uns zu Hause in meinen Geburstag reinfeiern und danach in eine Bar gehen. Am Ende waren so viele Leute da, dass wir eine spontane Hausparty gemacht haben, was auch ganz cool war. Zwar kannte man nicht alle Leute, aber was gibt es besseres als sich bei Partys kennen zu lernen.
Um 12 Uhr haben alle für mich auf unterschiedlichen Sprachen "Happy Birthday" gesungen, das war einfach nur cool. Hab mich wirklich gefreut über alle Leute die da waren :)
Zum Glück wars am nächsten Tag auch nicht allzu dreckig, also besser kanns ja wirklich nicht laufen.

Anna und Sophie haben mich morgens mit einem kleinen "Geburstagskuchen", der aus Éclaires und Pain au chocolat bestand, überrascht, das war wirklich total süß.
Und einen großen Geburstagskuchen habe ich auch bekommen, den Yuliya und Michelle für mich gemacht hatten.
Zum Glück hatten wir an dem Tag nur bis 13 Uhr Uni, sodass ich mit Anna, einer anderen Deutschen und ihrer mexikanischen Mitbewohnerin in das Outlet in Troyes gefahren sind. Dort gibt es fast 100 Geschäfte mit unterschiedlichen Marken. Leider hab ich nichts gefunden, obwohl das Nike Outlet wirklich riesig war. Vielleicht das nächste Mal.

Am Wochenende haben Yuliya, Michelle, Anna und ich beschlossen, spontan nach Paris zu fahren. Also haben wir unsere Sachen am Samstagmorgen gepackt und auf gings nach Paris mit dem Zug. Vom Gare de l'East sind wir zu mit der Metro zum Hôtel de Ville (Rathaus) gefahren, danach zum Notre Dame, an der Seine vorbei und haben uns auf den Weg zum Louvre begeben. Was wirklich cool hier ist, dass man als Jugendlicher unter 26 Jahren ein Metroticket für einen ganzen Tag bekommt und das für nur 4 Euro. So kommt man entspannt von A nach B und muss nicht alles zu Fuß gehen. Vom Louvre sind wir durch den Jardin du Carrousel et des Tuileries gelaufen, der mit seinen großen Wasserspringbrunnen wirklich beeindruckend ist. Anschliessend sind wir noch die Champs-Élysées bis zum Triumphbogen hochgelaufen und mit der Metro noch zum Eiffelturm gefahren. Dort haben wir uns erst mal ins Gras gesetzt und ein Crêpes gegessen. Zum Schluss haben wir in der U-Bahn noch einen alten Photoautomat gefunden und uns zu 4. in den kleinen Raum gequetscht, aber ich finde das Ergebnis lässt sich sehen haha.

Ansonsten läuft das Uni Leben hier recht gut weiter, wir mussten schon 2 Präsentationen halten, wofür wir auch Noten bekommen.. Die Franzosen kennen wirklich keine kleinen Pausen am Anfang, es wird sofort durchgestartet. Das war auch der Grund weshalb ich bisher nicht dazu gekommen bin, am Blog zu schreiben.
Eine Chinesin in meinem Kurs hat ihr Referat über Wein in der Champagne gehalten und anschließend haben wir noch eine kleine Weinverkostung im Vorlesungsraum gehabt, das war wirklich witzig. Unsere Prof war da auch sehr gechillt, hat drüber gelacht und jeder hat nen Schluck Wein bekommen. Sowas gibts glaub auch nur hier.
Morgens machen wir jeden zweiten Tag ein französisches Frühstück, jeder bringt etwas mit und dann essen wir morgens zusammen frisches Baguette, Crêpes und Croissants. Das Baguette ist hier wirklich unglaublich, ganz nach dem Klischée, aber man muss es wirklich loben. 
Am Freitag wollen wir zum Abschluss unseres Sprachkurses mit unserer Prof und der gesamten Gruppe in ein kleines französisches Restaurant gehen, das wird bestimmt auch lecker so wie ich hier die Kochkünste bisher erlebt habe.

Ja was gibt es noch zu sagen.. Anna und ich suchen uns momentan ein Fahrrad, waren bisher aber noch nicht erfolgreich.. Naja wir finden schon eins hoffentlich :D 
Gestern haben wir unser französisches Bankkonto eröffnet und ich habe mir eine Prepaid Karte mit Internet bestellt, das heisst bald habe ich auch endlich eine französische Nummer.

Ich hoffe bei uns in Deutschland scheint auch noch kräftig die Sonne und bis demnächst!
Bises.

 

 

 

01Sept
2015

la vie continue

Hallo ihr Lieben,

ein paar Tage sind bereits vergangen und ab morgen beginnen wir mit dem 10 tägigen Sprachkurs. Danach fängt dann die Uni so richtig an, bin mal gespannt wie die Kurse hier so sind auf Französisch. 
Bisher sprechen wir eigentlich nur Englisch miteinander, da sehr viele Erasmus Studenten bei den Einführungstagen dabei waren. Danach beginnt dann der "Ernst" mit dem Französisch haha.

Sonst ist eig alles gut soweit, wir sind gerade dabei unsere WG bisschen wohnlicher und gemütlicher zu machen, ich habe schon ein paar Bilder im Zimmer aufgehängt und im Wohnzimmer haben wir kleine Lampen und Karten aufgehängt. Heute haben wir Tarte flambée und danach Éclairs gegessen, jetzt sind wir langsam richtig eingebürgert! 

                                              (Anna)               (Sophie)

Ein paar Studenten haben von unserem ersten Einführungstag ein paar Bilder und ein kleines Video gemacht, in dem die verschiedenen Länder alle vertreten sind. Das Video findet ihr hier: 
https://www.youtube.com/watch?v=B6fLMx4mS_M&feature=youtu.be&list=PLCo7GBv8IkhDxAyffb2vKnh04YLkK0m4j

  
  Wir Deutschen sind doch schon wirklich gut vertreten                                                                      hier.

 Michelle und Yuliya, die mit mir den Doppelabschluss                                                                     in Frankfurt studieren
  unsere einzige Österreicherin Anna :)

Nächstes Wochenende wollen wir mal in das Oultet hier fahren, für das Troyes unter anderem bekannt ist. Hier sind viele Marken wie Nike, Guess, Adidas, etc vertreten, die ihren Lagerverkauf dort verkaufen. Und dann gehts auch mal bald nach Paris mit allen, aber das wird noch geplant :)


Euch noch eine schöne Woche und bis bald, 
bises Liane 

 

29August
2015

Ankunft und die ersten Tage

Am 27.08.2015 bin ich mit meiner Uni-Freundin Anke mit dem Auto nach Troyes gefahren. Nach einigen Strapazen (wir haben einen Platten auf der Autobahn, es ist zum Glück nichts passiert und wir starken Mädels haben den Reifen ganz alleine gewechselt, gut ein Mann hat uns kurz geholfen, aber wir haben es super hinbekommen. Tut mir leid Mum, dass ich dir noch nichts davon erzählt habe, du hättest dir nur wieder zu viele Sorgen gemacht.. Aber ist alles gut gegangen!!) sind wir Nachmittags gut angekommen.

Die ESC (unsere Uni hier) hat alles perfekt organisert, sodass wir beide gut zu unserer neuen WG gefunden haben. Ich wohne hier mit einer Deutschen, die in der Nähe von Hannover wohnt und einer Österreicherin zusammen. Sie sind beide wirklich sehr nett und wir verstehen uns super. 
Mit der Wohnung bin ich total zufrieden, sie ist sehr modern und gut ausgestattet. Leider ist mein Zimmer durch den Dachgiebel etwas klein, aber das ist nicht weiter schlimm, ich habe alle meine Sachen gut verstauen können.
Mit Sophie (DE) und Anne (AUT) war ich dann schon einkaufen und wir haben Abends noch gemütlich zusammen gekocht.

Am Montag beginnen dann die Einführungstage, bei denen wir alle nötigen Infos bekommen, uns ein französisches Bankkonto eingerichtet wird und so weiter. 

Bisher haben wir schon viele Erasmus Studenten kennen gelernt, die alle sehr aufgeschlossen und nett sind. Bisher hatten wir immer viel Spaß zusammen und wird manchmal sehr witzig mit den ganzen kulturellen Unterschieden. Gestern zum Beispiel haben wir eine Gruppe holländischer Mädels kennen gelernt und haben versucht uns gegenseitig ein paar Wörter der eigenen Sprache beizubringen, was am Ende sehr grauenvoll geklungen haben muss.
Eine Champagner-Bar haben wir auch schon besucht, doch der ist leider trotzdem sehr teuer. Typsich Deutsch haben wir dann nur Bier getrunken, ist ja klar..
Troyes ist auch ein wirklich schönes Städtchen mit sehr alten aber gut erhaltenen Fachwerkhäußern und verwinkelten kleinen Sträßchen, was mir wirklich gut gefällt. 

Rathaus ESC von außen

 

In den nächsten Tagen kann ich euch mehr berichten wie das Uni Leben hier so abläuft.

Ich wünsche euch noch ein restliches sonniges Wochenende und bis bald!